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Volkstanz verbindet – drei deutsch-polnische Jugendbegegnungen

Drei Begegnungen, zwei Länder und eine gemeinsame Sprache: die Musik und der Tanz.

Drei Begegnungen, zwei Länder und eine gemeinsame Sprache: die Musik und der Tanz.

Im Sommer 2026 standen an der Katharina-Heinroth-Grundschule, Staatliche Europa-Schule Berlin (SESB) Deutsch-Polnisch, gleich drei besondere deutsch-polnische Jugendbegegnungen im Mittelpunkt. In Krakau, Ząb und Berlin kamen Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Polen zusammen, um gemeinsam traditionelle Tänze und Musik beider Länder kennenzulernen, miteinander zu tanzen und neue Freundschaften zu schließen.

Alle drei Projekte wurden durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) gefördert. Im Mittelpunkt stand die Idee, kulturelle Traditionen nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern sie gemeinsam zu erleben. Volkstanz wurde dabei zu einer Brücke zwischen Sprachen, Regionen und Generationen.

Gemeinsam im Takt in Krakau

Vom 8. bis 12. Juni 2026 fand in Krakau eine Begegnung der Katharina-Heinroth-Grundschule mit der Fundacja Zespołu Pieśni i Tańca „Krakus” statt.

Die deutschen und polnischen Teilnehmenden beschäftigten sich gemeinsam mit traditionellen Tänzen wie dem Krakowiak, der Polonaise und dem Schuhplattler sowie weiteren regionalen Tänzen. Neben den Choreografien lernten sie auch die Musik, die Geschichte und die kulturelle Bedeutung der jeweiligen Tanztraditionen kennen.

Bei gemeinsamen Proben, Workshops und Präsentationen zeigte sich schnell: Beim Tanzen braucht es nicht viele Worte. Bewegung, Musik und gemeinsames Lernen schaffen Verbindung und ermöglichen Begegnung auch über sprachliche Grenzen hinweg.

Volkstänze als Brücke internationaler Verständigung

Nur wenige Tage später, vom 12. bis 20. Juni 2026, führte die nächste Jugendbegegnung unsere Schülerinnen und Schüler nach Ząb in der polnischen Region Podhale. Partner war die Szkoła Podstawowa im. Heleny Marusarzówny in Ząb.

Auch hier standen deutsche und polnische Volkstänze im Zentrum des Projekts. Unter anderem wurden der Schuhplattler und der traditionelle Tanz Zbójnicki gemeinsam erarbeitet und präsentiert.

Besondere Höhepunkte waren die gemeinsamen Tanzauftritte in der Schule, beim Familienfest in Kościelisko sowie in der Konzertmuschel in Poronin. Dabei konnten die Jugendlichen zeigen, was sie während der gemeinsamen Proben erarbeitet hatten.

Doch Begegnung findet nicht nur auf der Tanzfläche statt. Gemeinsame Bergwanderungen zum Morskie Oko, durch die Dolina Pięciu Stawów Polskich und auf den Kasprowy Wierch sowie ein gemeinsamer Besuch der Termy Chochołowskie boten viele weitere Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Region kennenzulernen. Auch in ihrer Freizeit trafen sich die Jugendlichen in Zakopane und verbrachten gemeinsam Zeit auf der Krupówki.

Kulturelle Wurzeln in Bewegung – Begegnung in Berlin

Den Abschluss der Projektserie bildete vom 1. bis 5. Juli 2026 die deutsch-polnische Jugendbegegnung in Berlin unter dem Motto „Kulturelle Wurzeln in Bewegung – Deutsch-polnische Jugendbegegnung im Volkstanz / Korzenie kultury i taniec ludowy”.

Nun konnten die Jugendlichen ihre bisherigen Erfahrungen weiterführen und vertiefen. In gemischten deutsch-polnischen Gruppen wurde gemeinsam getanzt, geprobt und an Präsentationen gearbeitet. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden deutscher und polnischer Volkstanztraditionen und tauschten sich über deren kulturelle und historische Hintergründe aus.

Dabei waren die Jugendlichen nicht nur Teilnehmende, sondern wirkten aktiv an der Gestaltung der Begegnung mit. Sie bereiteten Materialien und Präsentationen vor, übten Choreografien ein und brachten eigene Wünsche und Ideen in das Projekt ein.

Drei Projekte – eine gemeinsame Erfahrung

Die drei Begegnungen haben eindrucksvoll gezeigt, wie Musik und Tanz Menschen miteinander verbinden können. Die Jugendlichen lernten nicht nur traditionelle Tänze kennen, sondern erfuhren unmittelbar, was deutsch-polnische Verständigung bedeutet: gemeinsam etwas Neues ausprobieren, voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen, miteinander lachen und Erlebnisse teilen.

Aus anfänglicher Neugier entstanden persönliche Kontakte und Freundschaften. Sprachliche Unterschiede rückten dabei schnell in den Hintergrund. Gerade das gemeinsame Tanzen machte deutlich, dass Verständigung auf vielen Ebenen möglich ist.

Für unsere Schule als Staatliche Europa-Schule Berlin Deutsch-Polnisch sind solche Begegnungen ein wichtiger Bestandteil unseres europäischen und interkulturellen Profils. Sie geben unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die deutsche und polnische Sprache und Kultur nicht nur im Unterricht, sondern in lebendigen Begegnungen zu erfahren.

Unser herzlicher Dank gilt dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) für die finanzielle Unterstützung der drei Projekte sowie unseren polnischen Partnern, allen beteiligten Pädagoginnen und Pädagogen und natürlich den Kindern und Jugendlichen, die diese Begegnungen mit ihrer Offenheit, Begeisterung und Freude am gemeinsamen Tanzen mit Leben gefüllt haben.

Dziękujemy – und auf viele weitere deutsch-polnische Begegnungen!

Taniec ludowy łączy – trzy polsko-niemieckie spotkania młodzieży

Trzy spotkania, dwa kraje i wspólny język: muzyka i taniec.

Latem 2026 roku uczniowie Katharina-Heinroth-Grundschule, Państwowej Europejskiej Szkoły w Berlinie (SESB) z językiem niemieckim i polskim, uczestniczyli w trzech polsko-niemieckich spotkaniach młodzieży w Krakowie, Zębie i Berlinie.

Poznawali tradycyjne tańce i muzykę obu krajów, wspólnie tańczyli i nawiązywali przyjaźnie. Wszystkie projekty wsparła Polsko-Niemiecka Współpraca Młodzieży (PNWM).

Wspólny rytm w Krakowie

Od 8 do 12 czerwca 2026 roku uczniowie spotkali się z zespołem Fundacji Zespołu Pieśni i Tańca „Krakus”. Wspólnie poznawali m.in. krakowiaka, poloneza i Schuhplattlera, a także ich muzykę i historię.

Tańce ludowe jako most porozumienia

Od 12 do 20 czerwca 2026 roku uczniowie odwiedzili Ząb na Podhalu, gdzie spotkali się z uczniami Szkoły Podstawowej im. Heleny Marusarzówny.

Tańczyli m.in. Schuhplattlera i zbójnickiego, a swoje umiejętności prezentowali w szkole, podczas festynu rodzinnego w Kościelisku oraz w Poroninie. Wspólne wycieczki, m.in. nad Morskie Oko, do Doliny Pięciu Stawów Polskich i na Kasprowy Wierch, sprzyjały poznawaniu regionu i integracji.

Spotkanie w Berlinie

Od 1 do 5 lipca 2026 roku odbyło się spotkanie w Berlinie pod hasłem „Korzenie kultury i taniec ludowy – polsko-niemieckie spotkanie młodzieży”.

W mieszanych grupach młodzież przygotowywała choreografie i prezentacje oraz porównywała tradycje taneczne obu krajów. Aktywnie współtworzyła projekt i dzieliła się własnymi pomysłami.

Trzy projekty – jedno wspólne doświadczenie

Spotkania pokazały, że muzyka i taniec łączą ludzi ponad granicami. Uczniowie uczyli się od siebie, wspierali się i przeżywali wspólne chwile. Różnice językowe szybko zeszły na dalszy plan, a z ciekawości powstały nowe przyjaźnie.

Dziękujemy Polsko-Niemieckiej Współpracy Młodzieży, naszym partnerom, nauczycielom oraz wszystkim uczestnikom za zaangażowanie i radość ze wspólnego tańca.

Dziękujemy – i do zobaczenia podczas kolejnych spotkań!